Radio da Vinci Beiträge

Gerd Berghofer


5:31 minutes (5.06 MB)

Zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung von 1933 hat Gerd Berghofer in diesem Jahr eine CD gesprochen und herausgegeben mit dem Titel "Texte und Biografien von Opfern der Bücherverbrennung 1933".

Radio da Vinci präsentiert den Lieblingstext von Gerd Berhofer:
"Die Wahlesel" von Heinrich Heine.  ...weiterlesen... »



Sector C, begehbare Raum-Klang-Installation

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4:27 minutes (18.11 MB)

Technische Beschreibung  ...weiterlesen... »

Alfred Banze

Vortrag von Reinhard Knodt zu einer Ausstellung von Alfred Banze
im Körnerpark Berlin

10. August 2007

Meine sehr verehrten Damen u. Herren, liebe Freunde,
wenn in einer warmen Sommernacht die Grillen zirpen, dann stimmt uns das gelegentlich sehnsüchtig. Wir denken uns allerlei Geschichten aus, die in einer solchen Sommernacht passieren könnten und fühlen uns irgendwie verbunden mit dem All oder der großen Natur.

Wenn man nun Grillenlebendfutter in der Zoohandlung kauft, sie in Plastikkäseschachteln packt und zwei davon zu einer Art Kopfhörer zusammenbastelt, dann hat man einen typischen Kommentar des Künstlers Alfred Banze auf unsere Sehnsüchte, wie aber eben auch auf unser technisches Weltverhältnis. „Genau das sind wir!“, scheint uns Alfred Banze zu sagen. Heillos sentimentale Schwärmer, die in Filmen digitalem Grillenzirpen lauschen, während wir die Natur (sprich: die Tierchen) längst n eine rt Lebendfutter für unsere Zwecke verwandelt haben...  ...weiterlesen... »


Alfred Banze macht also aus unseren Träumen und Sehnsüchten einerseits und aus digitaler Technik andererseits Objekte die beide Seiten einer lustvollen, gelegentlich aber auch ernüchternden Erkenntnissen aussetzen. Gerade die Grillen nämlich.... – aber bei denen will ich jetzt nicht länger bleiben.

Ich begrüße Sie sehr herzlich, danke dafür, hier sprechen zu dürfen. Als ich selber Alfred Banze zum ersten Mal wahrnahm, sah ich ihn in einem Film über weltweite Paradiesmythen bis fast zum Hals in einem blütenbestreuten Teich sitzen und aus einem meiner eigenen Bücher etwas vorlesen. Die Szene hatte etwas derartig verzweifelt Komisches, dass sie all meinen Ansprüchen an die rätselhafte Arbeit zeitgenössischer Künstler entsprach und dass ich daher sofort wissen wollte, was das für ein Mensch sei. Nach und nach brachte ich Folgendes heraus:

I. Grundsätzliches
Alfred Banze ist geboren in der Nähe Kassels, dort wo die Märchen der Gebrüder Grimm zur örtlichen Folklore gehören, Rotkäppchen und der Wolf sich herumtreiben und wo in Fritzlar Bonifatius die germanische Welteiche gefällt haben soll. (Sie issen vielleicht, dass nach germanischem Mythos diese Welteiche Ygdrasil so konzipiert war, dass sie den Himmel stützte, dass oben die Götter und in den Wurzeln die Zwerge hausten, während der Mensch eine Zwschenstellung auf der Erde hatte. Als Bote diente ein Eichhörnchen, dass zwischen Menschen und Göttern umherkletterte) Gleich nach dem Abschluss des Kunststudiums nach Berlin gekommen, wurde Alfred Banze sehr schnell zum Weltreisenden. – eine Art „Research Artist“, der sich im Wesentlichen auf Sehnsüchte und Träume spezialisiert, diese aber mit unserem technischen Welt konfrontiert und dabei sozusagen den Alltag der Menschheit als das eigentliche Abenteuer nimmt. Er arbeitet zusammen mit Künstlern aus allen Erdteilen, macht Workshops mit Jugendlichen, Alten Kranken, Gesunden, und bringt das, was entsteht, von einem Ort der Welt zum andern. Er ist also auch eine Art Kunstbotschafter oder Kulturdolmetscher.

Gesungene Architektur


3:09 minutes (2.89 MB)

von Johannes S. Sistermanns

www.sistermanns.eu

Biografie:

*1955 Köln

1976-1984:
Staatliche Hochschule für Musik, Köln
Prof. Mauricio Kagel ‚Neues Musiktheater’
Prof. Holmrike Leiser ‚Rhythmik’
Klaus Runze ‚Klavier’

1977:
Dreimonatiger Aufenthalt in Kalkutta und Benares (Studien im traditionellen indischen Gesang)
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Vom griechischen Mythos bis zum Stummfilm

Sommersymposion des Kultursalons Schnackenhof zum Thema Mythos, Religion und Ritus

Vielleicht das schönste und auf jeden Fall das inhaltsreichste Treffen seiner Geschichte hatte am Sonntag (24. Juni) der Schnackenhof . Das Thema (Mythos, Ritus, Religion) hatte Aktive aus München, Göttingen und Berlin nach Franken gezogen. Die „Schnackenhofiaden“ (benannt nach dem „Schnackenhof“ in Röthenbach a.d.Pegnitz) sind weder „Veranstaltungen“ noch „Events“, sondern Feste, auf denen die Beteiligten nicht nur Informationen und Ideen austauschen, sondern sich verzaubern und aus dem Alltag entführen lassen sollen, gewissermaßen nach dem alten Mythos des Dionysos, der diejenigen durch Wahnsinn und Trübsinn bestrafte, die sich dem reinigenden Strom der Festlichkeit nicht von Zeit zu Zeit ganz überlassen können....  ...weiterlesen... »

MONTAFON


2:41 minutes (1.23 MB)

Reinhard Knodt liest einen Auszug aus seinem Buch "Ästhetische Korrespondenzen" (Kapitel "Liebes Montafon") anlässlich einer Ausstellung von Frank Johannes, bei der auch Reisebilder aus dem Montafon zu sehen sein.

"so ist das."
Reisebilder und Impressionen von Frank Johannes
Fotografien, Installationen und Atmosphären
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Interview mit Hansfried Defet

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23:42 minutes (21.71 MB)Anlässlich der Eröffnung des Atelier- und Galeriehauses Defet am 30.9./1.10.2006

Aisthesis und Poiesis

von Reinhard Knodt
(Göttingen 2006 / UDK Berlin 2006)

Der Text- auf der Basis eines Tagungsreferates in Göttingen - enthält keine wissenschaftlichen Angaben und ist nur für den Seminargebrauch geschrieben. Vor eventueller Publikation oder Weitergabe bitte ich daher um Rücksprache per E-Mail: Rknodt@aol.com  ...weiterlesen... »

Lob des Autos

Von Reinhard Knodt

"Kein Mensch soll einen anderen Gott anbeten als den, den er kennt. Was hätte das auch für einen Sinn, dass der Mensch etwas verehrte, was er nicht einmal versteht."  ...weiterlesen... »

Podcast Kooperationen

Produzieren Sie selbst Podcasts im Bereich Kunst und Kultur? Wir sind für Kooperationen aufgeschlossen! Ihr Vorteil: Sie bekommen bei Radio da Vinci eine Plattform, auf der Sie mit ausgesuchten Beiträgen auf Ihren Podcast aufmerksam machen könnten.  ...weiterlesen... »