Vernissage: Freitag, 23. November 2007 ab 19.00 Uhr
Ausstellung vom 24. November 2007 bis 19. Januar 2008
Oechsner Galerie im Atelier- und Galeriehaus Defet, Nürnberg ...weiterlesen... »
Kunst
Peter Senoner: Mythomat
14. November 2007 - 19:05 in- Michael Schels's blog
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»Susanne Roth - Olaf Unverzart«
1. September 2007 - 12:25 in- Michael Schels's blog
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Ausstellungseröffnung am 9. September 2007 von 10.30 bis 13.00 Uhr
Ausstellung vom 12. September bis 13. Oktober 2007
Annette Oechsner zeigt mit Susanne Roth und Olaf Unverzart zwei auf den ersten Blick gegensätzliche Positionen. In den Arbeiten treffen unterschiedliche Materialität und künstlerische Ausdrucksweise aufeinander. In der Oechsner Galerie werden die filigranen Papierarbeiten von Susanne Roth und die großformatigen Fotografien von Olaf Unverzart in einen gemeinsamen inhaltlichen Kontext gestellt: beide Künstler verwandeln Vorgefundenes, machen Dinge sichtbar, die sonst am Rande oder außerhalb unseres Blickfelds stehen. Die Ergebnisse lassen rätseln und staunen.
Es sind überwiegend bedruckte, farbige Gebrauchspapiere, die Susanne Roth für ihre Arbeiten nutzt. Scheinbar unauffälligem Material haucht die Künstlerin neues Leben ein. Sie nimmt weg, fügt hinzu, stellt die Papiere in neues Licht und neue Zusammenhänge. Oberfläche, Linie, Farbe und Form werden anders, intensiver erfahrbar. Gerade das Weglassen, die Reduktion, lenkt uns auf neue Spuren, verleiht dem Gewöhnlichen eine überraschende Schönheit und erstaunliche Kostbarkeit.
Eine Art Leere durchzieht die Fotografien von Olaf Unverzart. Eine Leere voller Spuren und Andeutungen. Die Protagonisten sind gerade aus dem Bild gelaufen oder kommen gleich wieder: es geht um den Menschen und geht ohne ihn. Unverzart arbeitet wie ein Fährtensucher, mit Karten und zu Fuss, mit Grossformatkamera und bei diffusem Licht. Langsamkeit, Geduld und Genauigkeit lassen die Orte zum Bild werden. Er fühlt sich da wohl, wo das vermeintlich Gesicherte brüchig wird, sich auflöst in ein Bündel von Mutmaßungen und Optionen. ...weiterlesen... »

Olaf Unverzart tastet sich an seine Motive heran. Irrt durch die Landschaft und ist sich doch ganz sicher. Susanne Roth spürt dem Wesen ihres Materials nach. Suchend und sensibel, doch gleichzeitig zielbewusst und bestimmt.
Susanne Roth, geb. 1973 in Schweinfurt
1994-1999 Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Hanns Herpich; 1999-2001 Kunstakademie Karlsruhe bei Prof. Ernst Caramelle; lebt und arbeitet in Fürth
Radio Bernstein
1. September 2007 - 12:21 in- Michael Schels's blog
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Radio Bernstein - Die Radiosendung aus dem Bernsteinzimmer in Nürnberg. Jeden ersten Sonntag im Monat. Kunst, Literatur und Musik live.
Vortrag von Reinhard Knodt zu einer Ausstellung von Alfred Banze
im Körnerpark Berlin
10. August 2007
Meine sehr verehrten Damen u. Herren, liebe Freunde,
wenn in einer warmen Sommernacht die Grillen zirpen, dann stimmt uns das gelegentlich sehnsüchtig. Wir denken uns allerlei Geschichten aus, die in einer solchen Sommernacht passieren könnten und fühlen uns irgendwie verbunden mit dem All oder der großen Natur.
Wenn man nun Grillenlebendfutter in der Zoohandlung kauft, sie in Plastikkäseschachteln packt und zwei davon zu einer Art Kopfhörer zusammenbastelt, dann hat man einen typischen Kommentar des Künstlers Alfred Banze auf unsere Sehnsüchte, wie aber eben auch auf unser technisches Weltverhältnis. „Genau das sind wir!“, scheint uns Alfred Banze zu sagen. Heillos sentimentale Schwärmer, die in Filmen digitalem Grillenzirpen lauschen, während wir die Natur (sprich: die Tierchen) längst n eine rt Lebendfutter für unsere Zwecke verwandelt haben... ...weiterlesen... »
Alfred Banze macht also aus unseren Träumen und Sehnsüchten einerseits und aus digitaler Technik andererseits Objekte die beide Seiten einer lustvollen, gelegentlich aber auch ernüchternden Erkenntnissen aussetzen. Gerade die Grillen nämlich.... – aber bei denen will ich jetzt nicht länger bleiben.
Ich begrüße Sie sehr herzlich, danke dafür, hier sprechen zu dürfen. Als ich selber Alfred Banze zum ersten Mal wahrnahm, sah ich ihn in einem Film über weltweite Paradiesmythen bis fast zum Hals in einem blütenbestreuten Teich sitzen und aus einem meiner eigenen Bücher etwas vorlesen. Die Szene hatte etwas derartig verzweifelt Komisches, dass sie all meinen Ansprüchen an die rätselhafte Arbeit zeitgenössischer Künstler entsprach und dass ich daher sofort wissen wollte, was das für ein Mensch sei. Nach und nach brachte ich Folgendes heraus:
I. Grundsätzliches
Alfred Banze ist geboren in der Nähe Kassels, dort wo die Märchen der Gebrüder Grimm zur örtlichen Folklore gehören, Rotkäppchen und der Wolf sich herumtreiben und wo in Fritzlar Bonifatius die germanische Welteiche gefällt haben soll. (Sie issen vielleicht, dass nach germanischem Mythos diese Welteiche Ygdrasil so konzipiert war, dass sie den Himmel stützte, dass oben die Götter und in den Wurzeln die Zwerge hausten, während der Mensch eine Zwschenstellung auf der Erde hatte. Als Bote diente ein Eichhörnchen, dass zwischen Menschen und Göttern umherkletterte) Gleich nach dem Abschluss des Kunststudiums nach Berlin gekommen, wurde Alfred Banze sehr schnell zum Weltreisenden. – eine Art „Research Artist“, der sich im Wesentlichen auf Sehnsüchte und Träume spezialisiert, diese aber mit unserem technischen Welt konfrontiert und dabei sozusagen den Alltag der Menschheit als das eigentliche Abenteuer nimmt. Er arbeitet zusammen mit Künstlern aus allen Erdteilen, macht Workshops mit Jugendlichen, Alten Kranken, Gesunden, und bringt das, was entsteht, von einem Ort der Welt zum andern. Er ist also auch eine Art Kunstbotschafter oder Kulturdolmetscher.
Weblog zum Künstlerviertel Gostenhof
31. Juli 2007 - 10:37 in- Michael Schels's blog
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von Reinhard Knodt
(Göttingen 2006 / UDK Berlin 2006)
Der Text- auf der Basis eines Tagungsreferates in Göttingen - enthält keine wissenschaftlichen Angaben und ist nur für den Seminargebrauch geschrieben. Vor eventueller Publikation oder Weitergabe bitte ich daher um Rücksprache per E-Mail: Rknodt@aol.com ...weiterlesen... »
2:41 minutes (1.23 MB)
Reinhard Knodt liest einen Auszug aus seinem Buch "Ästhetische Korrespondenzen" (Kapitel "Liebes Montafon") anlässlich einer Ausstellung von Frank Johannes, bei der auch Reisebilder aus dem Montafon zu sehen sein.
"so ist das."
Reisebilder und Impressionen von Frank Johannes
Fotografien, Installationen und Atmosphären
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Seminar von Reinhard Knodt an der Universität Bamberg
Vorlesung und Seminar Universität Bamberg (14-tägig; 4-stündig)
Ort: An der Universität 2; (U2) Nähe Mensa Raum 230
ZEIT : Donnerstag 10-13 Uhr ...weiterlesen... »
Seminar von Reinhard Knodt an der UDK Berlin
Seminar an der Universität der Künste Berlin
Hardenbergstr. 33, Berlin, Raum 151
Zeit: Mittwoch 14 - 16 Uhr
Erläuterung
Eine durch Anfangsreferate geführte Diskussion anhand verschiedener Phänomene zeitgenössischer Kunst, in denen elementare Begriffe wie "schöne Kunst", "Werk", "Text", "Komposition", "Konvention", "Darstellen", "Bedeuten", "Kunsterlebnis", "Rezipient", aber auch "Kunstwelt", "Markt", "Event", "Publikum" usf. einer philosophischen Sichtung unterzogen werden.
Quellen unsererer Betrachtungen sind Kunstwerke und Künstlerselbstzeugnisse, aber vor allem philosophische Texte. Das Seminar richtet sich an alle Kunstsparten (Musik, bildende Kunst, Architektur, Textarbeit) und ist philosophischer Natur.
Das Seminar wird im Wesentlichen die Form 30 Minuten Referat (Anfangs durch den Dozenten) und 60 Minuten moderiertes Gespräch haben (Scheinerwerb durch eine 15-seitige Hausarbeit oder ein Referat möglich). ...weiterlesen... »
23:42 minutes (21.71 MB)Anlässlich der Eröffnung des Atelier- und Galeriehauses Defet am 30.9./1.10.2006