Radio da Vinci Podcast

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Gerd Berghofer

Zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung von 1933 hat Gerd Berghofer in diesem Jahr eine CD gesprochen und herausgegeben mit dem Titel "Texte und Biografien von Opfern der Bücherverbrennung 1933".

Radio da Vinci präsentiert den Lieblingstext von Gerd Berhofer:
"Die Wahlesel" von Heinrich Heine.



Die CD beinhaltet 28 Einzeltracks, hat eine Spielzeit von fast 60 Minuten und ist zum Preis von 6 Euro € zzgl. Versandkosten zu bestellen unter

gerd.berghofer@t-online.de oder www.gerd-berghofer.de


Inhalt:

Estudio de Campanelas
Einleitung
Originalaufnahme Bücherverbrennung (Ausschnitt)
Liste verbrannter Autoren
Erich Kästner
Kennst du das Land, wo die Kanonen blühen
Adelita (Mazurka)
Heinrich Heine
Die Wahlesel
Albert Ehrenstein
Auszug: Briefe an Gott
Erich Mühsam
Der Revoluzzer
Marieta (Mazurka)
Armin T. Wegner
Auszug: Brief an Hitler
Else Lasker-Schüler
Es kommt der Abend
Bertolt Brecht
Besuch bei den verbannten Dichtern
Lagrima
Klabund
Bürgerliches Weinachtsidyll
Zusammenstellung einiger Autoren
Hans Sahl: Bald hüllt Vergessenheit mich ein
Friedrich Merkenschlager
Jakob van Hoddis
Weltende


http://www.gerd-berghofer.de/CDverbrannte.html

Sector C, begehbare Raum-Klang-Installation

Technische Beschreibung

  1. Bestandteile sind elektronische Überwachungs- und Schaltelemente aus einem inzwischen abgebrochenen Großkraftwerk (Schaltwarte), welche verfremdet assembliert werden.
  2. Zwei sich gegenüber stehende Metallwände, ca. 2,40m lang, 2,50m hoch,
  3. bilden einen gangartigen Raum, der an einem Ende durch ein Schaltpult mit dahinter stehendem Schaltschrank begrenzt wird. Die beiden Wände sind nach oben mit einem Metallgitter wie ein „Käfig“ begrenzt.
  4. Die rechts stehende Metallwand und das Schaltpult ist mit ca. 800 Kontrollbausteinen bestückt, darin integriert sind ca. 2000 Leuchtdioden, ca. 2000 Drucktaster und ca.100 Messinstrumente. Alle Elemente werden mittels eines Industriecomputers (Simatic S5) über ca. 90 verschieden programmierte Zeitzyclen (0,05 milsec bis 3 sec) aktiviert.
  5. Die links stehende Metallwand ist mit ca. 700 beleuchteten Schriftbausteinen bestückt, welche über ca 30 laut tackernde Zeit-u. Hilfsrelais wie ein Lauflicht interaktiv über eine Lichtschranke aktiviert werden.
    Die vor beschriebende Anlage wird mit 24 Volt betrieben.
    Vom Besucher über Bewegungsmelder aktiviert werden folgende weitere Bestandteile:
    2 Telefone, beim Abheben (vorheriges Klingeln) ertönt Sprechansage
    1 Überwachungskamera mit Monitor, welche sich beim Abheben des Telefonhörers aktiviert.
  6. 2 Computer mit angeschlossenen Lautsprechern spielen, vom Besucher unbewusst aktiviert, einen Coktail von widersprüchlichen Sounds ab.
  7. Im Schaltschrank sind 3 weitere Videomonitore untergebracht, auf 2 Monitoren läuft jeweils eine Diashow mit widersprüchlichen Bildinformationen ab, auf einem Monitor werden Videoclips (Beobachtungsszenario) gezeigt.


Weitere Bestandteile:
2 Stroboskoplampen, komplette Verkabelung, diverse Schallquellen
Die Anlage ist in 9 Verpackungseinheiten demontier- und transportierbar,
Aufstellungsfläche ca 80 m2, Gesamtgewicht ca. 600 kg.

Die Installation kann alternativ auch als reine Videoinstallation präsentiert werden.
Die beigelegte DVD ist lediglich als Demo zu sehen, sie ist weder Teil der Installation, noch Teil der Videoinstallation.

Entstehungsjahr: 2006
Verantwortlich als Künstler: Rudolf Henninger
Autor: Dr. Annegret Winter, Kunsthistorikerin, www.kunstbuero-winter.de
Technische Assistenz:
Kamera +Videoproduktion : Gerd Stüwe
Elektrotechn. Planung: Dipl.-Ing. Bernd Niedermaier
Elektrotechn. Mitwirkung: Karl-Heinz Dörschner

 

Kontakt:
Rudolf Henninger
E-Mail: rhr@henninger-design.de
www.henninger-design.de

 

Gesungene Architektur

von Johannes S. Sistermanns

www.sistermanns.eu

Biografie:

*1955 Köln

1976-1984:
Staatliche Hochschule für Musik, Köln
Prof. Mauricio Kagel ‚Neues Musiktheater’
Prof. Holmrike Leiser ‚Rhythmik’
Klaus Runze ‚Klavier’

1977:
Dreimonatiger Aufenthalt in Kalkutta und Benares (Studien im traditionellen indischen Gesang)

1979-1981:
Unterricht in Obertongesang bei Jochen Vetter und Sprechausbildung bei Margot Tomek-Ziegler

1983:
Seminar mit Juan Allende-Blin + Klaus Schöning

1984-1989:
Musikwissenschaftsstudium an der Universität Osnabrück (1989 Promotion zum Dr. phil. mit der Dissertation "Medienspezifische Regiekonzepte zur Visualisierung von Oper im Fernsehen")

1991/1993/1998:
Referent bei den medienwissenschaftlichen Symposien des I.R.T.E.M. in Rom

1991/1992:
Einjähriger Arbeitsaufenthalt in Paris

ab 1991:
Lehraufträge/Vorlesungen/Vorträge an Universität/Kunsthochschule:
Adelaide Köln Kobe Marl Mulhouse Paris Breda Rom Strasbourg TokyoBerlin Dortmund Kyoto Seattle

1993:
Gründungs- und Vorstandsmitglied der intermedialen Kooperative "übergangsraum e. V." in Köln

1994/1995:
Lehraufträge an der Fachhochschule Düsseldorf (Fachbereich Architektur) und der Fachhochschule Köln für Design

1995:
Dreimonatiger Arbeitsaufenthalt/Performances in USA

1995/1996
Gesangsstudien bei Stephen Cheng (New York) "The Tao of Voice"

1997/1998/2000
Mehrmonatige Arbeitsaufenthalte/Performances in Australien

seit 1997:
Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für elektroakustische Musik (DEGEM)

2001:
Viermonatiger Arbeitsaufenthalt in Japan

2004 + 2006:
Dozent der Internationalen Ferienkurse Darmstadt IMD
Internationale Tätigkeit als Performer, Komponist, Dozent, Kurator

MONTAFON

Reinhard Knodt liest einen Auszug aus seinem Buch "Ästhetische Korrespondenzen" (Kapitel "Liebes Montafon") anlässlich einer Ausstellung von Frank Johannes, bei der auch Reisebilder aus dem Montafon zu sehen sein.

"so ist das."
Reisebilder und Impressionen von Frank Johannes
Fotografien, Installationen und Atmosphären

Mit seiner aktuellen Ausstellung in der Nürnberger Weinerei am Prinzregentenufer arrangiert der jetztkunst-Künstler Frank Johannes eine Transformation des Sehens, Denkens und Fühlens ins lebendige Bild.

Unter dem Titel „so ist das.“ präsentiert der Nürnberger Künstler vom 7.12.06 bis 3.1.07 mit einem Augenzwinkern irritierende fotografische Installationen. Frank Johannes sucht die etwas andere Perspektive auf ländliche und städtische Räume und deren Bewohner.

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Interview mit Hansfried Defet

Anlässlich der Eröffnung des Atelier- und Galeriehauses Defet am 30.9./1.10.2006